Corona-Krise

Was tun bei Zwangsschließung und Umsatzeinbruch?

Für viele Unternehmen bedeutet, die Zwangsschließung Ihrer Geschäfte einen großen wirtschaftlichen Schaden. Der Staat aber auch das Bundesland Bayern versuchen die Folgen mit verschiedenen Maßnahmen zu mildern. Wir versuchen hier die Möglichkeiten für Sie zusammenzutragen, damit wir mit Ihnen gemeinsam diese Krise bewältigen können. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne per Mail oder Telefon zur Verfügung, bitte bedenken Sie aber auch, dass wir aufgrund der Umstände aktuell nicht zu 100% die gewohnt kurzen Antwortzeiten einhalten können.

Wir wünschen Ihnen alles Gute und dass Sie das Ganze gesundheitlich und wirtschaftlich unbeschadet überstehen!

Die Liste wird laufend erweitert schauen Sie daher gerne regelmäßig vorbei!

Ihr Team von der Steuerkanzlei Hahn Heustreu

Staatliche Soforthilfe und Links zur Corona-Pandemie

Nachfolgend sehen Sie eine Aufstellung von relevanten Begriffen. Mit einem Klick gelangen Sie zu weiterführenden Informationen.
Fördermaßnahmen Bund
  • Informationen zum Mil­li­ar­den-Hilfs­pro­gramm und Schutz­schild der Bundesregierung hier klicken
  • Infos zur Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen (10 MAB) und Soloselbständige (Bund) hier klicken
  • weitere Infos zur Corona-Soforthilfe vom Bund hier klicken
Fördermaßnahmen Bayern
Fördermaßnahmen Thüringen
  • Informationen der Thüringer Aufbaubank rund um das Thema Corona hier klicken

  • Hinweise zum Soforthilfeprogramm Corona 2020 (Deminimis-Erklärung) hier klicken

  • Antrag Soforthilfeprogramm Corona 2020 hier klicken

  • Anlage zum Antrag Soforthilfeprogramm Corona 2020 (Deminimis-Erklärung) hier klicken

KFW und Landesbanken
  • Die Maßnahmen der KfW und der Bürgschaftsbanken wickelt in der Regel Ihre Hausbank ab!
  • Faktenblatt KfW-Sonderprogramm 2020 hier klicken
  • Informationen zum KfW- Sonderprogramm 2020 hier klicken
  • Nähere Informationen zu den Maßnahmen bekommen Sie von Ihrer Bank sowie bei den bei den unten aufgeführten Hotlines.
Coronabedingte Kurzarbeit
  • Informationen zum Kurzarbeitergeld hier klicken
  • Informationen zum Kurzarbeitergeld-Zuschuss (Aufstockung durch AG) hier klicken
  • Antrag auf Kurzarbeit hier klicken
  • Mustererklärung Einverständnis Mitarbeiter zur Kurzarbeit hier klicken
  • Leistungsantrag Kurzarbeitergeld hier klicken
  • Formular KUG-Abrechnungsliste - Anlage zum Leistungsantrag hier klicken
  • Antrag auf Stundung der Sozialversicherungsbeiträge wegen Kurzarbeit hier klicken
  • Erklärvideos Teil 1 - Voraussetzungen des Kurzarbeitergeldes: hier klicken
  • Erklärvideos Teil 2 - Verfahren zur Beantragung des Kurzarbeitergeldes: hier klicken
Corona-Hilfe: Finanzamt, Steuererleichterungen
  • Antrag auf Steuererleichterungen (aktualisierte Version) hier klicken
  • Anleitung zum Aussetzen des Lastschrifteinzuges für die USt-Vorauszahlung hier klicken
  • Beantragung Auszahlung der bereits geleisteten USt-Sondervorauszahlung hier klicken

Allgemeine Informationen zur Corona-Krise

Corona-Pendlerbescheinigung für den Weg zur Arbeit
Wichtige Kontakte und Ansprechpartner

Hotlines für Unternehmen

Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums zum Coronavirus
(Quarantänemaßnahmen, Umgang mit Verdachtsfällen, etc.): Telefon: 030 346465100

Montag – Donnerstag: 8:00 bis 18:00 Uhr
Freitag: 8:00 bis 12:00 Uhr

Hotline zu Fördermaßnahmen: 03018615 8000
Montag - Donnerstag
9:00 Uhr bis 16:00 Uhr
E-Mail: foerderberatung@bmwi.bund.de

Hotline der KfW:
0800 539 9001 (kostenfreie Servicenummer)
Montag-Freitag: 08.00-18.00 Uhr

Beantragung von Kurzarbeitergeld:
Zuständig ist die örtliche Arbeitsagentur.
Unternehmerhotline der Bundesagentur:
Telefon: 0800 45555 20

Hotline für Fragen zu Ausnahmegenehmigungen:
BAFA-Hotline: 06196 908-1444
E-Mail: schutzausruestung@bafa.bund.de

Hotlines für Bürgerinnen und Bürger

Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums zum Coronavirus:
Telefon: 030 346465100
Montag – Donnerstag: 8:00 bis 18:00 Uhr
Freitag: 8:00 bis 12:00 Uhr

Corona-Notfallplan für Betriebe

Denken Sie über die betriebliche Notfallplanung nach. Was ist zu tun, wenn Sie oder Ihre Führungskräfte erkranken.

Wer erledigt die betriebsnotwendigen Aufgaben und überwacht diese?

  • Vollmachten für die Firmenkonten

  • rechtsverbindliche Verträge unterzeichnen

  • Angebote und Rechnungen schreiben

  • Rechnungen prüfen

  • Zugang zu Passwörtern und Kundendaten

  • Vertretungsregelungen

  • Fernzugriff/Homeoffice für den Ernstfall

  • Verfahrensdokumentation, Arbeitsanweisungen etc. um sich schnell in die Prozesse einzuarbeiten


Das alles sind Punkte, die Sie bedenken und vorbereiten müssen, damit der Betriebsablauf so gut wie möglich gewährleistet ist. Sprechen Sie uns gerne an, bei Themen wie Videokonferenzen und digitalen Lösungen können wir Ihnen mit unserem Knowhow zur Seite stehen.

Corona-Check von A-Z

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Um die Ausbreitung von Coronaviren einzudämmen sollten im Unternehmen u. a. folgende Maßnahmen eingeführt werden:

  • Persönliche Hygiene

  • Gründliches (mind. 20 – 30 Sekunden langes) Händewaschen mit geeigneten Hygieneprodukten

  • Auf Handschlag zur Begrüßung verzichten

  • Niesen und Husten nur in die Ellenbeuge oder in Einmalpapiertaschentücher und unmittelbare Entsorgung in einem Papierkorb mit Abdeckung

  • Berührungen der Schleimhäute (Mund, Nase, Augen) mit den Händen unbedingt vermeiden, die Hände sind am schnellsten kontaminiert, da der Erreger in den Tröpfchen sitzt, sind die Schuhe und Unterschenkel kontaminiert, daher gerade nach dem Binden der Schnürsenkel etc. nicht ins Gesicht fassen

  • Engen Kontakt zu Kollegen vermeiden, 1,50m Abstand halten

  • Arbeitsplätze/Oberflächen regelmäßig reinigen oder desinfizieren

  • Benutzung von Pausenräumen und Gemeinschaftseinrichtungen unterlassen oder nur einzeln nutzen

  • Nutzung der Treppe anstelle des Aufzugs und Vermeidung der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

  • Sicherstellung des Heimtransports erkrankter Mitarbeiter bei plötzlichem Krankheitsbeginn

  • Organisation von Fahrgemeinschaften, Hol- und Bringdiensten für Mitarbeiter zur Vermeidung erhöhter Ansteckungsgefahr in öffentlichen Verkehrsmitteln

 

Banken

Viele Banken zeigen sich in der aktuellen Situation kulant und stunden Tilgungsraten – oft sogar ohne eine weitere Prüfung der Bonität.

Wir haben im Bezug darauf nun auch die ersten Rückmeldungen von Mandanten erhalten, die proaktiv auf die Banken zugegangen sind, die regionalen Sparkassen und Commerzbanken haben hierbei bis zu 6 Monate Tilgungsaussetzung sowie eine Aufstockung der Kreditlinie in Aussicht gestellt.

Bedenken Sie bei einer Tilgungsaussetzung aber auch, dass Sie für viele Zuschüsse einen Liquiditätsengpass benötigen, das bedeutet wenn Sie diesen durch die Tilgungsaussetzung vermeiden, laufen Sie Gefahr, dass Sie dann den nicht rückzahlbaren Zuschuss ggf. nicht bekommen.

Sprechen Sie im Zweifel also rechtzeitig mit Ihrer Hausbank und sprechen Sie auch uns an, damit wir Ihnen die nötigen Unterlagen zur Verfügung stellen können.

Gegebenenfalls kann die Hausbank auch die Fördermaßnahmen der KfW und Landesbanken mit Ihnen prüfen.

Infos hierzu bekommen Sei über die oben genannten Hotlines!

 

Finanzamt

Antrag auf steuerliche Soforthilfe - Informationen zur Abwicklung (BLfST)

Das Bayerische Landesamt für Steuern informiert in seiner heutigen Pressemitteilung über die Antragstellung zu den steuerlichen Soforthilfen:

Das Formular für Anträge

  • auf zinslose Stundung

  • auf Herabsetzung von Vorauszahlungen

  • auf Herabsetzung des Steuermessbetrages für Zwecke der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen

wird auf den Internetseiten des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat, des Bayerischen Landesamts für Steuern und der Finanzämter veröffentlicht und zum Download bereitgestellt, Sie finden das Formular aber auch oben in der Rubrik Hilfreiche Links und Informationen.

Das Formular soll den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen die jeweilige Antragstellung erleichtern.

Das ausgefüllte Formular kann auf verschiedene Arten an das Finanzamt übermittelt werden:

  • Schriftlich per Post oder durch Einwurf in den Briefkasten des Finanzamts

  • per Telefax

  • per E-Mail (Hinweis: das Ausleserisiko durch unberechtigte Dritte übernimmt in diesem Fall der Antragsteller)


Die vereinfachte Stundungsregelung gilt für Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und Umsatzsteuer. Steuerabzugsbeträge im Sinne des § 222 Satz 3 und 4 Abgabenordnung (Lohnsteuer und Kapitalertragsteuer) können nicht gestundet werden.

Da derzeit der Publikumsverkehr in den Servicezentren an den bayerischen Finanzämtern vorsorglich eingestellt ist (vgl. Pressemitteilung Nr. 049/20 des Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat), werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, Anträge auf den oben genannten Wegen an das Finanzamt zu richten.

Die Möglichkeit, einen persönlichen Termin im Finanzamt zu vereinbaren, ist weiterhin gegeben; jedoch sollte diese nur in Ausnahmefällen in Anspruch genommen werden.

PRESSEMITTEILUNG 19.03.2020 (BLfSt)

 

Fürsorgepflicht als Arbeitgeber

Welche Pflichten habe ich als Arbeitgeber in Zeiten von Corona?

Im Rahmen der Fürsorgepflicht muss der Arbeitgeber Risiken minimieren. Er muss die Mitarbeiter über Risiken aufklären. Eine gute Übersicht dazu liefert die Übersicht des Robert Koch Instituts:

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

Daneben müssen Arbeitgeber aber auch konkret dafür sorgen, dass ein gefahrloses Arbeiten möglich ist und das Infektionsrisiko möglichst minimiert wird, etwa durch zur Verfügung stellen von Desinfektionsmitteln in den sanitären Anlagen.

 

Hilfen für Kleinstunternehmen und Solo-Selbstständige

Selbstständige, deren Betrieb oder Praxis während einer angeordneten Quarantäne ruht, können nach § 56 Infektionsschutzgesetz bei der zuständigen Behörde einen „Ersatz der in dieser Zeit weiterlaufenden nicht gedeckten Betriebsausgaben in angemessenem Umfang" beantragen – siehe auch unter Infektionsschutzgesetz.

Problematisch ist die Lage der Selbstständigen, die selbst nicht von einer Quarantäne betroffen sind, denen aber die Umsätze wegbrechen. Für sie kann auch der angekündigte Notfallfonds für KMU interessant sein, der bei Verbindlichkeiten aus Miet- und Pachtverhältnissen helfen soll. Einzelheiten sind hierzu jedoch bisher leider nicht bekannt.

Bei Selbständigen berechnet sich der Verdienstausfall pro Monat nach einem Zwölftel des Arbeitseinkommens (§ 15 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IV)). Nach den allgemeinen Gewinnermittlungsvorschriften des Einkommensteuerrechts ist der ermittelte Gewinn aus der selbständigen Tätigkeit maßgeblich. Als Nachweis dient der letzte Einkommensteuerbescheid.

Darüber hinaus können Aufwendungen für die private soziale Sicherung geltend gemacht werden.

BMF Bund "Wir arbeiten an einem Notfallfonds, der sich an kleinere und mittelständische Unternehmen richtet," so @OlafScholz @handelsblatt. Damit soll z.B. bei Verbindlichkeiten aus Miet- und Pachtverhältnissen geholfen werden. #Schutzschild #Wirtschaft #CoronavirusDE #COVID19de

Quellen – betreffen Berlin bitte ggf. an das regional zuständige Gesundheitsamt wenden:

 

https://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/aktuelles/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.908330.php https://www.berlin.de/sen/finanzen/presse/nachrichten/artikel.908216.php

UPDATE Hilfspaket für Solo-Selbstständige und andere Kleinstfirmen (bis 10 Mitarbeiter)

Am Vormittag tagte der Corona-Ausschuss des Bundeskabinetts. Das Hilfspaket soll zügig auf den Weg gebracht werden. Geplant sind direkte Zuschüsse und Darlehen.

Der „Spiegel“ berichtete von einer Summe von insgesamt 40 Milliarden Euro.

Wegen der drastischen Auswirkungen der Corona-Krise fürchten viele Solo-Selbstständige um ihre Existenz - also etwa Musiker, Fotografen, Künstler, Heilpraktiker, Dolmetscher oder Pfleger. Viele Geschäfte mussten schließen, Messen, Veranstaltungen und Konzerte wurden abgesagt. Aufträge und Umsätze vieler Solo-Selbstständiger sind weggebrochen.

Die Bundesregierung hatte bereits umfassende Maßnahmen auf den Weg gebracht, um die wirtschaftlichen Folgen der beispiellosen Krise abzufedern. So hatte sie ein unbegrenztes Kreditprogramme für Unternehmen beschlossen sowie eine Ausweitung des Kurzarbeitergeldes.

Wirtschaftsverbände hatten die Bundesregierung aufgefordert, einen außerdem einen Fonds für Solo-Selbstständige einzurichten.

DIHK-Präsident Eric Schweitzer hatte gesagt: „Wir müssen jetzt ganz schnell die Existenz von Solo-Selbstständigen und Kleinstunternehmen absichern. Bei diesen Unternehmern falle Umsatz über Nacht drastisch, manchmal bis auf Null. „Und sie wissen aktuell nicht, wann sie wieder Aufträge bekommen und diese annehmen dürfen. In vielen Fällen werden sie in dieser Situation auch keinen Kredit bekommen.“

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/corona-krise-regierung-plant-hilfspaket-fuer-solo-selbstaendige-16686317.html

Alle Neuigkeiten hierzu finden Sie unter Fördermaßnahmen "Bund" und "Bayern"

 

Höhere Gewalt

Ausfälle von Aufträgen wegen „höherer Gewalt“ im Rahmen der Corona-Krise

Ob eine vertragliche Force-Majeure-Klausel (französisch für "höhere Gewalt") im Zuge der Corona-Krise greift, kommt auf bestimmte Voraussetzungen an. Ansonsten muss man jeden Einzelfall genau betrachten.

Der DIHK empfiehlt, bei aktuellen Problemen oder Stornierungen, mit Geschäftspartnern über einen fairen Ausgleich für beide Seiten zu sprechen und sich im Zweifel von Rechtsanwälten beraten zu lassen.

Selbst bei Lieferausfällen im internationalen Handel können sich die Rechtsfolgen von vermeintlich oder auch tatsächlich höherer Gewalt stark unterscheiden – je nachdem, ob die Verträge nach deutschem oder angelsächsischen Recht geschlossen worden sind.

Quellen:

https://www.stuttgart.ihk24.de/fuer-unternehmen/international/aktuelles/corona-virushoehere-gewalt-4701112

 

Infektionsschutzgesetz und Entschädigung

Wird Ihr Betrieb durch das Gesundheitsamt geschlossen, dann haben Sie unter Umständen Anspruch auf eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz.

Allerdings ist das nicht so einfach wie es klingt, denn hatte ein Mitarbeiter in Ihrer Praxis Kontakt mit einer positiv getesteten Person, so wird erst mal nur Ihr Mitarbeiter in Quarantäne geschickt unabhängig davon ob er weiteren Kontakt mit Patienten/Kunden oder Kollegen hatte.

Erst wenn der Mitarbeiter dann auch positive getestet wurde – werden die Kollegen als Erstkontakte in Quarantäne geschickt. In der Zwischenzeit könnten die Kollegen natürlich längst angesteckt worden sein und wiederum selbst anstecken. Das System hinkt hier massiv hinterher. Schließen Sie zur weiteren Verbreitung von sich aus, haben Sie keinen Anspruch auf Entschädigung.

In welchem Fall kann man Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz beantragen?

Wer aufgrund infektionsschutzrechtlicher Gründe eine Tätigkeitsverbot oder einer Quarantäne (§ 30 IfSG) unterliegt oder unterworfen wird und dadurch einen Verdienstausfall erleidet ohne krank zu sein, kann auf Antrag eine Entschädigung nach §§ 56 ff. IfSG erhalten.

Voraussetzung ist, dass das Tätigkeitsverbot bzw. die Quarantäne vom zuständigen Gesundheitsamt ausgesprochen wurde.
Die Höhe der Entschädigung bemisst sich nach dem Verdienstausfall.

Ein Entschädigungsanspruch besteht u.a. nicht für

  • Eltern ohne Tätigkeitsverbot, deren Kinder wegen eines Besuchsverbots gemäß IfSG keine Betreuungseinrichtung besuchen dürfen

  • bei anderweitigem, entlohntem Einsatz im Betrieb

  • für die Zeit einer Krankschreibung oder Krankmeldung

  • für Auszubildende, die aus einem in ihrer Person liegenden Grund unverschuldet verhindert sind, ihre Pflichten aus dem Berufsausbildungsverhältnis zu erfüllen (gemäß § 19 Abs. 1 Nr. 2 b) BBiG)


Bei Arbeitnehmern muss der Arbeitgeber für maximal 6 Wochen die Lohnfortzahlung übernehmen.

Die Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherungspflicht besteht weiterhin. Die jeweiligen Beiträge (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil) trägt das jeweilige Bundesland. Für die ausgezahlten Beträge können Arbeitgeber beim zuständigen Gesundheitsamt einen Erstattungsantrag stellen.

Sobald ein Arbeitnehmer mit Tätigkeitsverbot bzw. unter Quarantäne, der bisher symptomfrei war, erkrankt, besteht Arbeitsunfähigkeit. In diesem Fall hat der Arbeitnehmer vorrangig Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall für die ersten sechs Wochen und ab der siebten Woche Anspruch auf Krankengeld von der zuständigen Krankenkasse.

Bei Selbständigen bemisst sich der Verdienstausfall pro Monat nach einem Zwölftel des Arbeitseinkommens. Darüber hinaus können Betriebsausgaben in angemessenem Umfang und Aufwendungen für die private soziale Sicherung geltend gemacht werden.

Im Hinblick auf Entschädigungen für Betriebsschließungen, Veranstaltungsverbote u. ä. aufgrund behördlicher Anordnung, aber ohne unmittelbare infektionsrechtliche Gründe, ist der Wortlaut des IfSG nicht eindeutig.

Die zuständigen Landesbehörden vertreten jedoch derzeit einhellig die Auffassung, dass auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes in diesen Fällen kein Anspruch auf Entschädigung besteht. Sowohl die Bundesregierung als auch die Länder verweisen insofern auf Unterstützungs- und Hilfsprogramme für die Wirtschaft.

Für die Praxis bedeutet dies, dass nach der aktuellen Lage davon auszugehen ist, dass solche Anträge abschlägig beschieden würden.

Die Rechtslage müsste dann von den Gerichten geklärt werden.

Eine gute Übersicht zu Entschädigungen nach IfSG und weiterführende Informationen finden sich auf der Webseite des Landes Hessen.

Quelle:

https://service.hessen.de/html/Infektionsschutz-Entschaedigung-bei-Taetigkeitsverbot-7007.htm

 

Kita-Beiträge

Erstattungen von Kita-Beiträgen (Thüringen)

Trotz der landesweiten Schließung von Schulen und Kindergärten dürfen Kita-Gebühren nicht einbehalten werden. Thüringens Bildungsminister Helmut Holter stellt jedoch eine Rückerstattung in Aussicht.

Die Eltern von Kindergarten- und Schulkindern in Thüringen können damit rechnen, dass sie für die Zeit der angeordneten Schließung von Kitas und Horten keine Gebühren zahlen müssen. Allerdings sei innerhalb der Landesregierung noch nicht abschließend geklärt, wie den Eltern diese Kosten erstattet werden sollen, sagte Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke) am Montag im Rahmen einer Online-Fragestunde für Eltern. "Dass diese Gebühren nicht mehr erhoben werden, das halte ich für selbstverständlich", so der Minister.

Wichtig sei, dass trotz der geplanten Kostenerstattung für die Eltern die Gehälter der Erzieherinnen weitergezahlt und auch die anfallenden Sachkosten der Träger weiter finanziert würden. "Hier wird die Regierung darüber beraten, wie genau diese Kosten ersetzt werden, damit die Eltern nicht für etwas eintreten, wofür sie keine Dienstleistung entgegennehmen", sagte Holter.

Gleichzeitig warnt das Bildungsministerium Eltern davor, den Kita-Platz während der aktuellen Schließungen der Einrichtungen zu kündigen. "Es besteht die Gefahr, dass er sonst nicht mehr zur Verfügung steht", heißt es in einer Mitteilung der Landesregierung.

Auch dürften Eltern die fälligen Gebühren nicht einfach so einbehalten. Elternbeiträge fielen grundsätzlich weiter an. In Thüringen bleiben die Schulen und Kindergärten wegen der Corona-Krise vom 17. März bis zum 17. April geschlossen.

Quelle:

https://www.mdr.de/thueringen/thueringen-holter-kita-kindergarten-gebuehren-erstattung-100.html

 

Krankenversicherung

Reduzierung der Beiträge zur freiwillig gesetzlichen Krankenversicherung

Können freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherte hauptberufliche Selbstständige beim Wegbrechen ihrer Aufträge ihre Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung reduzieren?

Derzeit wird geprüft, wie das heute geltende Beitragsermäßigungsverfahren in der gesetzlichen Krankenversicherung für Selbstständige aufgrund der Corona-Krise erleichtert bzw. angepasst wird.

Bis auf Weiteres gilt Folgendes:
Nach dem geltenden Recht sind schon heute bei Veränderungen der Einkommen Reduzierungen der Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung möglich. Selbst wenn der Selbstständige weniger oder gar kein Einkommen hat, gilt für die Berechnung der Beiträge im Jahr 2020 die monatliche Mindesteinnahme von 1.061,67 Euro. Bei sich verändernden Einnahmen um mehr als 25 Prozent können in der gesetzlichen Krankenkasse versicherte hauptberufliche Selbstständige bei ihren Krankenkassen bereits heute eine Beitragsermäßigung beantragen. Das reduzierte Arbeitseinkommen muss aber nachgewiesen werden.

Bei den Krankenkassen sind entsprechende Formulare erhältlich - siehe auch unter hilfreiche Informationen und Links.

Ein Antrag auf Beitragsentlastung wirkt sich heute immer erst ab dem Folgemonat der Antragstellung aus.

Weitere Informationen:

https://www.haufe.de/sozialwesen/versicherungen-beitraege/freiwillige-kranken-und-pflegeversicherung-fuer-selbststaendige/rueckwirkende-beitragsberechnung-fuer-selbststaendige_240_421994.html

 

Krankschreibung

Was ist mit Krankschreibungen wegen Grippe und Erkältung?

Für Fälle, die eher „Erkrankungen der oberen Atemwege“ zuzuordnen sind (Erkältung, Grippe, Influenza) können Sie sich aktuell durch eine Ausnahmeregelung krank schreiben lassen, ohne dass sie persönlich zum Arzt müssen. Die Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) hat dazu die Ärzte angewiesen, Krankschreibungen auch ohne Arztbesuch zu erteilen.

Diese Regelung gilt, wenn Sie

  • eine leichte Erkrankung der oberen Atemwege haben

  • keine schweren Symptome haben

  • nicht die Kriterien für einen Coronavirus-Verdachtsfall erfüllen

In diesen Fällen müssen Sie für eine Krankschreibung nur noch beim Arzt anrufen.



Kurzarbeitergeld

Kurzarbeitergeld wird in 2 Stufen beantragt

Anzeige bei den Arbeitsagenturen

Der Bedarf für Kurzarbeitergeld muss gegenüber den Arbeitsagenturen mittels des untenstehenden Formulars einmalig angezeigt werden. Die Formulare finden sich auf der Homepage der Bundesagentur und sind der Regel auch in der Lohnabrechnungssoftware enthalten.

 

Antrag auf Leistung des Kurzarbeitergeldes

Die Leistungen müssen zunächst mittels der Lohnsoftware errechnet werden und dann von den Unternehmen zunächst ausgezahlt werden.
Für die Beantragung des Kurzarbeitergeldes sind grundsätzlich die untenstehenden Vordrucke zu verwenden. Der Leistungsantrag ist in einfacher Ausfertigung bei der Agentur für Arbeit einzureichen, in deren Bezirk die für den Betrieb zuständige Lohnabrechnungsstelle liegt. Für jeden Monat muss ein Antrag auf Erstattung des Kurzarbeitergeldes gestellt werden.

Anspruch

Arbeitgeber können KUG nur für die Arbeitnehmer beantragen, die auch versicherungspflichtig in der Arbeitslosenversicherung sind. Teilzeitbeschäftigte und Leiharbeitnehmer können Kurzarbeitergeld erhalten.

Keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld haben geringfügig Beschäftigte, Rentner, Bezieher von Krankengeld und Auszubildende.

Besonderheiten gelten für Mitarbeiter in Quarantäne. Diese haben nach § 56 Abs. 1 S. 2 Infektionsschutzgesetz (IFSG) einen Anspruch auf Entschädigung, der sich nach dem Verdienstausfall bemisst (§ 56 Abs. 2 S. 1 IFSG).

Höhe

Das Kurzarbeitergeld berechnet sich nach dem Netto-Entgeltausfall. Beschäftigte in Kurzarbeit (= vollständige Reduzierung der Arbeitszeit) erhalten grundsätzlich 60 Prozent des pauschalierten Netto-Entgelts. Lebt mindestens ein Kind mit im Haushalt, beträgt das Kurzarbeitergeld 67 Prozent des ausgefallenen pauschalierten Netto-Entgelts.

Soweit Arbeitszeit und damit auch Entgelt nicht vollständig entfallen, sondern lediglich reduziert werden, besteht nur ein anteiliger Anspruch auf Kurzarbeitergeld.

Tabellen zur Berechnung des Kurzarbeitergeldes finden sich auf der Website der Bundesagentur für Arbeit.

Zuschuss zum Kurzarbeitergeld (Aufstockung auf 80% oder 100% des Nettolohnes durch den Arbeitgeber)

Der Arbeitgeber kann dem Arbeitnehmer einen Zuschuss zum Kurzarbeitergeld bezahlen, bis zu 80% des ausgefallenen Arbeitsentgelts kann er sozialversicherungsfrei bezuschussen, stockt der Arbeitgeber das ausgefallene Arbeitsentgelt komplett auf sind die weiteren 20% Zuschuss beitragspflichtig.

Eine leicht verständliche Infografik mit Beispiel finden Sie in den nachfolgenden Links aber auch unter unseren hilfreichen Links und Infos ganz oben.

Quellen:

Formular Anzeige Kurzarbeitergeld:https://www.arbeitsagentur.de/datei/anzeige-kug101_ba013134.pdf

Formular Leistungsantrag Kurzarbeitergeld: https://www.arbeitsagentur.de/datei/antrag-kug107_ba015344.pdf

Formular KUG-Abrechnungsliste - Anlage zum Leistungsantrag: https://www.arbeitsagentur.de/datei/kug108_ba013010.pdf

Informationen zum Arbeitgeber-Zuschuss: https://www.lohn-info.de/kurzarbeitergeld_zuschuss.html

Minijobzentrale: https://www.minijob-zentrale.de/DE/00_home/01_aktuelles/Kurzarbeitergeld.html

Erklärvideos:

Teil 1 - Voraussetzungen des Kurzarbeitergeldes: https://www.youtube.com/watch?v=qcYyWXkL6PY

Teil 2 - Verfahren zur Beantragung des Kurzarbeitergeldes: https://www.youtube.com/watch?v=6C-Nq3zTWQs

Merkblatt Arbeitsagentur: https://www.arbeitsagentur.de/datei/merkblatt-8a-kurzarbeitergeld_ba015385.pdf

Minijob

Mini-Jobber haben keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld.

Für diese können im Fall einer Erkrankung aber Anträge auf Erstattung im U1-Verfahren oder aber bei Vorliegen der Voraussetzungen auf Erstattung nach dem Infektionsschutzgesetz gestellt werden.

Dürfen „Mini-Jobber“ die 450 Euro Grenze überschreiten, um möglichen erhöhten Arbeitsbedarf in einigen Branchen abzufedern?

Die Minijob-Zentrale steht für alle Fragen rund um die geringfügig Beschäftigten wie sonst auch zur Verfügung. Antworten auf alle Fragen zu den Auswirkungen der Corona-Krise werden auch in dem Blog der Minijobzentrale veröffentlicht.

Hierzu wurden folgende Ausführungen gemacht:

Die von den Spitzenorganisationen der Sozialversicherung veröffentlichten "Richtlinien für die versicherungsrechtliche Beurteilung von geringfügigen Beschäftigungen (Geringfügigkeits-Richtlinien)" sind weiter anwendbar und stehen auf der Internetseite der MiniJobzentrale zur Verfügung.

Überschreiten der jährlichen Entgeltgrenze von 5.400 Euro

Nach den Geringfügigkeitsregelungen (Ziffer B 3.19) kann ein gelegentliches und nicht vorhersehbares Überschreiten der jährlichen Entgeltgrenze von 5.400 Euro zulässig sein. Ein nicht vorhersehbares Überschreiten im vorgenannten Sinne liegt also auch dann vor, wenn Arbeitgeber aufgrund der aktuellen Corona-Krise gezwungen sind, ihre 450-Euro-Minijobber häufiger einzusetzen als ursprünglich vereinbart.

Der Status der geringfügig entlohnten Beschäftigungen bleibt in diesen Fällen trotz Überschreitung der jährlichen Entgeltgrenze von 5.400 Euro bestehen. Als gelegentlich ist dabei ein Zeitraum bis zu drei Monaten innerhalb eines Zeitjahres anzusehen.

Der Jahreszeitraum ist in der Weise zu ermitteln, dass vom letzten Tag des zu beurteilenden Beschäftigungsmonats ein Jahr zurückgerechnet wird. Als Monat gilt der Entgeltabrechnungszeitraum (Kalendermonat). Monate, in denen die monatliche Arbeitsentgeltgrenze von 450 Euro vorhersehbar überschritten wird (z. B. aufgrund saisonaler Mehrarbeit), sind hierbei unberücksichtigt zu lassen.

Das Zeitjahr entspricht einem Zeitraum von 12 Monaten, welcher mit dem Kalendermonat endet, für den aktuell die Beurteilung des Versicherungsstatus wegen nicht vorhersehbaren Überschreitens erfolgen soll.

In diversen Beispielen wird diese Regelung zudem transparent beschrieben.

Laut Minijob-Zentrale ist die Höhe des Verdienstes für die 3 Monate unbeachtlich. Wichtig ist es trotz der Krise für die spätere Betriebsprüfung alles ordnungsgemäß zu dokumentieren.

Quelle: https://www.minijob-zentrale.de/, https://blog.minijob-zentrale.de/

 

Soforthilfe für kleine Betriebe und Selbständige (Bayern)

Ministerpräsident Söder hat in seiner Regierungserklärung heute morgen verkündet, dass mit der Auszahlung der Soforthilfe, die vor allem kleineren Betrieben und Selbständigen in der schwierigen Situation helfen soll, ab morgen, 20. März 2020, begonnen wird.

Alle Informationen zur Antragsberechtigung, Höhe und Verfahren sowie das nötige Formular finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Wirtschaftsministeriums und oben in unserer Rubrik Hilfreiche Informationen und Links.

Bitte beachten Sie, dass die Förderanträge nicht ans Landesministerium sondern an die jeweilige Bezirksregierung zu stellen sind.

Die Kontaktdaten finden Sie ebenfalls unter dem folgenden Link:

https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/

Soforthilfe zur Sicherung der Liquidität, gestaffelt nach Zahl der Erwerbstätigen
bis zu 5 Erwerbstätige 5.000 Euro
bis zu 10 Erwerbstätige 7.500 Euro
bis zu 50 Erwerbstätige 15.000 Euro
bis zu 250 Erwerbstätige 30.000 Euro

Teilzeiträfte werden wie folgt berechnet:
Mitarbeiter bis 20 Stunden = Faktor 0,5
Mitarbeiter bis 30 Stunden = Faktor 0,75
Mitarbeiter über 30 Stunden = Faktor 1
Mitarbeiter auf 450 Euro Basis = Faktor 0,3



Soforthilfen der restlichen Bundesländer im Zusammenhang mit der Corona-Krise

Alle Bundesländer haben ein Soforthilfeprogramm eingerichtet. Weitere Informationen finden Sie nachstehend. Bitte beachten Sie, dass die Liste noch nicht vollständig ist und derzeit weiterhin überarbeitet wird.

Baden-Württemberg

Verschiedene Förderinstrumente (u.a. Liquiditätskredit) zur Deckung von kurzfristigem Liquiditätsbedarf über die L-Bank Baden-Württemberg

https://www.l-bank.de/artikel/lbank-de/tipps_themen/programmangebot-der-l-bank-bei-abflauender-konjunktur-und-krisensituationen.html

Hotline Wirtschaftsförderung
Tel.: +49 711 122-2345 Fax: +49 711 122-2674
E-Mail: wirtschaftsfoerderung@l-bank.de
Hotline Bürgschaften
Tel.: +49 711 122-2999
E-Mail: buergschaften@l-bank.de
Hotline Landwirtschaftsförderung
Tel.: +49 711 122-2666 Fax: +49 711 122-2674
E-Mail: landwirtschaft@l-bank.de

Berlin

In Berlin werden aus dem Liquiditätsfonds der IBB ab sofort nicht nur das produzierende Gewerbe, sondern nun auch Unternehmen aus den Branchen Tourismus, Hotellerie, Gaststätten und Einzelhandel, sowie Clubs und Restaurants unterstützt.
Antragstellung ab sofort online möglich

https://www.ibb.de/de/wirtschaftsfoerderung/themen/coronahilfe/corona-liquiditaets-engpaesse.html

Hotline Wirtschaftsförderung
Tel. +49 30 2125-4747
E-Mail: wirtschaft@ibb.de

Bayern

Soforthilfeprogramm (Zuschuss) für Betriebe und Freiberufler mit Betriebs- oder Arbeitsstätte in Bayern mit bis zu 250 Beschäftigten, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.

Antragstellung ab sofort möglich.

https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/

Kredite und Risikoübernahme durch die LfA Förderbank Bayern; Antragstellung und Bereitstellung erfolgt über die Hausbank

https://lfa.de/website/de/aktuelles/_informationen/Coronavirus/index.php

LfA-Förderberatung
Tel.: +49 89 2124 - 1000

 

Brandenburg

Mikrokredite und Rettungsbeihilfedarlehen durch die ILB Antragstellung und Bereitstellung erfolgt über die Hausbank

https://www.ilb.de/de/covid-19-aktuelle-informationen/aktuelle-unterstuetzungsangebote/

Infotelefon Wirtschaft & Infrastruktur
Tel.: +49 331 660 - 2211
Fax: +49 331 6606 - 1694

 

Bremen

Die BAB hat bestehende Förderprogramme um EUR 10 Mio aufgestockt Antragstellung und Bereitstellung erfolgt über die Hausbank

https://www.bab-bremen.de/stabilisieren/beratung/task-force.html

BAB Task-Force
Tel.: +49 421 9600 - 333
E-Mail: task-force@bab-bremen.de

 

Hamburg

Die IFB Hamburg unterstützt mit bestehenden darlehensbasierten Förderprogrammen und Bürgschaften

https://www.ifbhh.de/magazin/news/coronavirushilfen-fuer-unternehmen

Förderberatung der IFB Hamburg
Tel.: +49 40 248 46 533

 

Branchenspezifische Hotlines der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation:

Industrie
Tel.: +49 40 428 41 - 3637
E-Mail: unternehmenshilfen.industrie@bwvi.hamburg.de
Hafen, Schifffahrt und Logistik
Tel.: +49 40 428 41 - 3512
E-Mail: unternehmenshilfen.logistik@bwvi.hamburg.de
Einzelhandel
Tel.: +49 40 428 41 -1 648
E-Mail: unternehmenshilfen.einzelhandel@bwvi.hamburg.de
KMU
Telefon: 040 - 428 41-1497
E-Mail: unternehmenshilfen.kmu@bwvi.hamburg.de
Gastronomie, Hotel, Tourismus
Telefon: 040 - 428 41-1367
E-Mail: unternehmenshilfen.tourismus@bwvi.hamburg.de
Agrar
Telefon: 040 - 428 41-3542
E-Mail: Unternehmenshilfen.agrar@bwvi.hamburg.de

 

Hessen

Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) unterstützt mit bestehenden darlehensbasierten Förderprogrammen und Bürgschaften

https://www.wibank.de/wibank/corona

Hotline
Tel.: +49 611 774 - 7333



Mecklenburg-Vorpommern

Um den Unternehmen schnell und unbürokratisch helfen zu können, hat das Wirtschaftsministerium ein 100-Millionen-Euro-Hilfspaket geschnürt.

https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/Aktuell?id=158489&processor=processor.sa.pressemitteilung&sa.pressemitteilung.sperrfrist=alle

Unternehmenshotline
0385-588 5588, Montag bis Freitag, 8 bis 20 Uhr

 

Niedersachsen

Kredit-Programm (bis 50.000 Euro) für kleine und mittlere Unternehmen als schnelle Liquiditätshilfe sowie die Auflage eines größeren Liquiditätskredits (über 50.000 Euro) in Vorbereitung.

https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/land-unterstutztopnv-mit-vorgezogenen-finanzhilfen-von-67-5- millionen-euro-186414.html

Hotline
Tel.: +49 511 120 5757 (08:00 – 22:00 Uhr)
E-Mail-Adresse wenden: mw-corona@mw.niedersachsen.de

 

Nordrhein-Westfalen

Kredite zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen können durch die Bürgschaftsbank NRW (bis 2,5 Mio. Euro) und das Landesbürgschaftsprogramm (ab 2,5 Mio. Euro, auch Großunternehmen) besichert werden.

Die Bürgschaftsbank ermöglicht eine 72-Stunden-Expressbürgschaft.

https://www.wirtschaft.nrw/coronavirus-informationen-ansprechpartner

 

NRW.BANK-Service-Center
Tel.: +49 211 91741 4800

Für Kurzarbeitergeld
Servicehotline für Arbeitgeber:
Tel.: +49 800 45555 20

 

Rheinland-Pfalz

Über die ISB sowie die Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz stehen Betriebsmittelkredite sowie Bürgschaften zur Verfügung.

Stabstelle Unternehmenshilfe Corona
Tel.: +49 6131 16 - 5110
E-Mail: unternehmenshilfecorona@mwvlw.rlp.de

Beratungshotline
Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)
Tel.: +49 6131 6172 - 1333
E-Mail: beratung@isb.rlp.de

 

Saarland

Der 10-Punkte-Plan für die saarländische Wirtschaft beinhaltet Informations- und Beratungsangebote sowie schnell verfügbare Liquiditätshilfen und Bürgschaften für Unternehmen.

Hotline
Tel.: +49 681 501 - 4433 (Montag bis Freitag, 09:00 – 18:00 Uhr)

Unternehmens-Hotline
Tel.: +49 385 588 - 5588
E-Mail: corona@wirtschaft.saarland.de
Wirtschaftsministerium
corona.wirtschaft.saarland.de

 

Sachsen

Vorgesehen ist ein zinsloses, nachrangiges Liquiditätshilfe-Darlehen von bis zu 50.000 Euro, in Ausnahmefällen bis zu 100.000 Euro, mit einer Laufzeit von bis zu acht Jahren, welches für die ersten drei Jahre tilgungsfrei zur Verfügung gestellt wird.

https://www.sab.sachsen.de/f%C3%B6rderprogramme/sie-ben%C3%B6tigen-hilfe-um-ihr-unternehmen-oder-infrastruktur-wieder-aufzubauen/beratungszentrum-konsolidierung.jsp

Sächsische Aufbaubank – Förderbank (SAB)
Tel.: +49 351 4910 - 1100 Beratung kostenlos

 

Sachsen-Anhalt

Mit rund 205 Millionen Euro der Bürgschaftsbank und Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt werden Kredite in Höhe von insgesamt rund 390 Millionen abgesichert.

https://www.ib-sachsen-anhalt.de/ https://www.bb-mbg.de/

Hotline
Tel.: +49 391 567- 4750 werktags 08:30 – 16:00 Uhr

 

Schleswig-Holstein

Neben zinslosen Steuerstundungen durch das Finanzministerium hat das Wirtschaftsministerium zusammen mit den Förderbanken die Kredit-Angebote auf die aktuellen Bedarfslagen der Unternehmen neu ausgerichtet.

Förderlotsen sind
Jürgen Wilkniß
E-Mail: juergen.wilkniss@bb-sh.de
Tel.: +49 431 5938 - 133
Matthias Voigt E-Mail: matthias.voigt@ib-sh.de Tel.: +49 431 9905 - 3330

Diese Ansprechpartner koordinieren die Förderung von IB.SH, MBG und BB-SH und vertreten jeweils alle drei Institute.

Thüringen

Es gibt ein ausgeweitetes Bürgschaftsprogramm für alle Thüringer Unternehmer, kleine und mittelständische Unternehmen wie auch Freiberufler erhalten Rückendeckung in der aktuell schwierigen Situation.

Hotline
Tel: +49 800 534 56 76 https://www.aufbaubank.de/de/

 

Sozialversicherungsbeiträge

Termin 26.03.2020!

Die Möglichkeit einer Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen ist in § 76 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 SGB IV geregelt. Danach dürfen Ansprüche auf den Gesamtsozialversicherungsbeitrag dann gestundet werden, wenn die sofortige Einziehung mit erheblichen Härten für das Unternehmen verbunden wäre und der Anspruch durch die Stundung nicht gefährdet wird.

Eine erhebliche Härte für das Unternehmen ist gegeben, wenn es sich aufgrund ungünstiger wirtschaftlicher Verhältnisse vorübergehend in ernsthaften Zahlungsschwierigkeiten befindet oder im Falle der sofortigen Einziehung der fälligen Sozialversicherungsabgaben in diese geraten würde.

Eine Stundung darf allerdings nicht gewährt werden, wenn eine Gefährdung des Anspruches eintreten würde. Das ist der Fall, wenn die Zahlungsschwierigkeiten nicht nur vorübergehend sind oder eine Überschuldung in absehbarer Zeit offensichtlich nicht abgebaut werden kann. Die Stundung setzt einen entsprechenden Antrag des Unternehmens voraus, wobei das Vorliegen der oben genannten Voraussetzungen zu belegen ist.

Über den Stundungsantrag entscheidet die Krankenkasse als zuständige Einzugsstelle nach pflichtgemäßem Ermessen.

Bitte wenden Sie sich direkt an Ihre jeweils zuständige Krankenkasse.

weiter Infos und Musteranträge
https://www.ihk-nuernberg.de/de/corona-virus/corona-virus-steuerstundung-und-verringerung-der-vorauszahlung/



Beratung und Service in Steuerangelegenheiten und Unternehmensfragen

Die Steuerkanzlei Hahn bietet Beratung und Service in Steuerangelegenheiten und Unternehmensfragen und das nicht nur in der Region Bad Neustadt, sondern weit darüber hinaus. Insbesondere in den Regionen Schweinfurt, Würzburg und Kitzingen liegen unsere Tätigkeitsschwerpunkte. Neben den klassischen Tätigkeitsfelder, wie Steuererklärungen und Bilanzen, bieten wir die Unterstützung bei Existenzgründungen, Bankgesprächen und weiteren Felder der  Unternehmensberatung wie z.B.: Unternehmens-Planung und Controlling und Rating-Advisory. Als KFW-Berater sind wir im BAFA-Beraterpool gelistet und können somit auch geförderte Beratungen anbieten.

Rating Advisory

Als Rating-Advisor helfen wir Ihnen und Ihrem Unternehmen zu bessern Noten bei Ihrer Bank oder Sparkasse. Diese sind kraft Gesetz gezwungen ihre Kreditengagements nach Bonitätsklassen zu plazieren. Die Frage ob man eine Finanzierung erhält und zu welchen Konditionen hängt vom eigenen Rating (der eigenen Rating-Note) ab. Verbessern Sie Ihre Noten mit unserer Hilfe, schaffen Sie sich langfristig Finanzierungssicherheit.

Unsere Organisation

Je nach Art der Rechtsform und Branche unterliegen unsere Kunden speziellen rechtlichen Regelungen und haben deshalb spezielle Anforderungen an unsere Dienstleistungen. Das gilt sowohl für den Bereich des Steuerrechts, als auch für Lohn- und Finanzbuchführung und andere Dienstleistungen. Deshalb wird bei uns jeder Mandant einem entsprechenden Kompetenz-Team zugeordnet um eine hohe fachliche Qualität zu gewährleisten. Durch ein hausinternes Qualitätsmanagement-System und laufende interne und externe Weiterbildungsmaßnahmen wird dieses hohe Niveau dauerhaft gesichert.

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